Wandertag

10.09.2019

Der Tag beginnt mit Regen und wir reagieren darauf mit Schneckentempo. Erstmal in Ruhe frühstücken und noch ein bißchen lesen und entspannen bevor wir aufbrechen. Heute ist der letzte ganze Tag und wir müssen uns entscheiden, was wir ansehen wollen. Mein liebstes Lofotenerlebnis auf dem Hinweg war ja Nusfjord und die Wanderung dorthin und so entscheiden wir uns für den schönen Wanderweg an der Küste.

Der Weg ist abwechslungsreich und leicht zu gehen und das Wetter meint es gut mit uns. Der Himmel hat sich zwar bedrohlich dunkel gefärbt und es ist immer wieder Regen vorhergesagt, aber bislang laufen wir unter durch. Und glücklicherweise ist es auch relativ windstill, denn an manchen Stellen würde das an den Klippen doch etwas kontraproduktiv sein, wenn uns eine Böe ein Stückchen mitnehmen wollte. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichen wir ein fast leeres Nusfjord, der große Touristenansturm muß sich in der Zeit zwischen meinem ersten Besuch und jetzt abgespielt haben. Aber zu meinem Erstaunen hat sogar noch ein Restaurant geöffnet, was gleich mal anvisiert wird für ein Käffchen, aufwärmen und ein kleines Päuschen nachdem es doch nun angefangen hat zu regnen. Aber nur leicht und daher machen wir uns schon bald auf den Rückweg.

Kurz vor dem Auto, als wir das kleine Dörfchen schon sehen können, in dem Meta Luise auf uns wartet, wird es am Himmel hinter einem auslaufenden Bergkamm irgendwie eigenartig hell. Als hätte jemand einen gleißenden Strahler dort aufgestellt, unsere Neugierde ist geweckt. Und in Meta angekommen fahren wir los und dem Licht entgegen und entdecken ein gewaltiges Lichtspiel am Himmel. Die Farben sind unglaublich, fast könnte man meinen, es brennt. Zum Glück war es nur ein gewaltiges Farbenspektakel am Himmel, unglaublich!

Auf dem Rückweg. Wir müssen einfach nochmal anhalten.

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